septemfida Blau-Weiß

Weitere Ansichten

Sommerenzian

Gentiana septemfida Blau-Weiß
6,00 €
Inkl. Steuern, zzgl. Versandkosten

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

selten im Angebot
ODER
Beschreibung

Details

selten im Angebot
Zusatzinformation

Sorteninformation

Gattung Gentiana
Blütenfarbe reinweiß
Blütezeit Juni, Juli, August
Höhe 15cm
Lichtverhältnisse sonnig
Bodenverhältnisse frische, durchlässige Böden im neutralen PH Bereich
Verwendung Matten, Steinanlagen, Felssteppe, Schnitt- und Topfpflanze
Familie Gentianaceae
Herkunft Kleinasien, Kaukasus, Altai
Anmerkung er wächst wo sie ihn hinpflanzen und erfreut mit seiner üppigen Blütenpracht
Gattungsinfo pflanztipps_enzian, gattungsinfo_gentiana

 

Pflanztipps: Enzian

Wenn sie Enzian-Neuling sind und der Artikel ihr Interesse an dieser großen Pflanzengattung geweckt hat, helfen vielleicht folgende Tipps beim Einstieg:
Frühling- und Herbstenziane sollte man nicht in pralle Mittagssonne und nie in völlig austrocknende Böden pflanzen. Ideal ist ein halbschattiger Standort oder eine Beipflanzung von kleinwüchsigen Gräsern. Der Boden sollte frisch, Humushaltig und zum guten Wasserabfluss mit kleinen Steinen durchsetzt sein.

Am tolerantestes hinsichtlich des Pflanzplatzes verhält sich der Sommer- enzian (G. septemfida). Er wächst an sonnigen Standorten auf fast jedem Gartenboden. Dagegen benötigen die Herbstenziane (G. Sinoornata-Hybr.) unbedingt eine saure Bodenreaktion (ca. PH-Wert 4-5,5). Für halbschattige bis schattige Lagen auf schweren Lehm und Tonböden ist dagegen der Schwalbenwurzenzian zu empfehlen. Bei den Kreutzenzianen kann man im Allgemeinen davon ausgehen, dass sie anspruchslos auf Bodenverhältnisse reagieren. Bis auf ganz wenige Ausnahmen mögen die Enziane keine stauende Nässe und bevorzugen nährstoffreiche Böden mit guter Dränage.

Wichtig ist eigentlich nur, eine standortgerechte Enzianart auszuwählen, dann muss man kein Alpinum bauen um Freude am herrlichen Enzianblau zu haben.

 

Gattungsinformationen Gentiana

Wie kommt ein "Flachlandtiroler" aus dem hohen Norden bloß auf Enziane?

Ich habe vor ca. 20 Jahren angefangen alpine Pflanzen zu sammeln und dabei haben es mir die Enziane besonders angetan. Es hat mich fasziniert, in welcher Vielfalt das Blau in diesen trichter-förmigen Blüten vorkommt. Wenn man sich die Unterschiede genauer anschaut, was die Natur so alles zustande bringt, ist das schon Toll. Man kann Unterschiede in den einzelnen Blütenaufbauten, sowie in der Farbverteilung und natürlich im Wuchsverhalten feststellen. Dies alles hat mich so fasziniert, dass ich bis heute ca. 400 verschiedene Enziane in meinem Mutterpflanzenbestand habe und es werden mit Sicherheit von Jahr zu Jahr mehr. Auch habe ich meine Lieblinge, wie die Gentiana acaulis Gruppe oder die verschiedenen zwergigen Enziane aus dem Himalaja. Dann sind da noch die vielen, kleinen Dinge, die einen immer wieder in Erstaunen bringen:
"Denn nicht immer hat die Pflanze das gelesen, was wir schlauen Menschen geschrieben oder gedacht haben".

Ich hoffe, dass ich noch viele Pflanzenfreunde mit diesem Virus der "Gentianitis" anstecken kann und wir dann gemeinsam uns an dieser Gattung erfreuen können.